Was bedeutet „Raumklima“ eigentlich?

Viel ist in Zeitschriften und in Gesprächen von dem sogenannten „Raumklima“ die Rede. Doch: Was ist das überhaupt genau und wie kann man es beeinflussen?

 

Definition

Vereinfacht kann den Begriff „Raumklima“ wie folgt definieren:

Das Raumklima ist die Summe aller Faktoren , die das Wohlbefinden eines Menschen in seinen Wohnräumen bestimmen.

Was zunächst sehr abstrakt wirkt, wird deutlicher, wenn man sich die Faktoren im Einzelnen ansieht.

 

Welche Faktoren bestimmen das Raumklima?

Dazu gehören beispielsweise Faktoren wie:

  • Temperatur

  • Luftfeuchtigkeit

  • Luftsauberkeit

  • Schad- und Geruchsstoffe

  • Anzahl von Allergenen und Fremdstoffen in der Luft

Pollenflug – Auch in der Wohnung problematisch?

Im erweiterten Sinne zählen aber auch Faktoren wie:

  • Beleuchtung

  • Farbgebung

  • „Gemütlichkeit“ der Möbel

  • Zugluft

 

 

 

 

 

Man sieht also, dass viele Faktoren bestimmen, ob wir uns wohlfühlen oder nicht.

Raumklima Faktoren

Einige werden von uns ganz instinktiv als wichtig für das Wohlbefinden wahrgenommen, beispielsweise die Beleuchtung, Farbgebung oder auch die Temperatur, genauso wie die Beschaffenheit der Möbel.

Aber jeder von uns hat das sicher schon einmal erlebt: Obwohl objektiv ein Raum an sich gemütlich war, das heisst nicht zu kalt, gut beleuchtet und mit angenehmen Möbel ausgestattet, war es doch irgendwie ungemütlich.

Der Grund liegt in Faktoren, denen nicht direkt ein großes Augenmerk gewidmet wird, dazu zählen zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit oder die Sauberkeit der Atemluft. Diese Faktoren, werden nur selten konsequent beachtet, obwohl gerade diese oft der Grund dafür sind, dass wir uns unbewusst unwohl fühlen.

 

Das Raumklima und Krankheiten

Ein weiterer wichtiger Punkt sind medizinische Leiden wie Hautkrankheiten (Schuppenpflechte, Neurodermitis), Allergien (Hausstaub, Pollen) oder auch Atemerkrankungen (Asthma).

Auf diese hat das Raumklima nachgewiesenermaßen einen starken Einfluss und zwar sowohl im positiven als auch negativen Sinne.

Daher haben gerade bereits erkrankte Personen einen starken Nutzen von einer Optimierung des Raumklimas im Wohn- und Schlafbereich.

 

Fazit

Sie sehen also, dass nicht nur Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen von einem optimalen Raumklima profitieren, da dies Wohlbefinden, Produktivität und den erholsamen Schlaf gerade auch bei Kindern nachhaltig fördern kann.

 

 

Bildquellen

Categories: Raumklima

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